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STRAßENFUßBALL DEMOKRATIE

Demokratie lernen heißt für uns: Demokratie erleben.

Demokratie lässt sich nicht allein erklären.
Sie muss erfahrbar sein.

Das Projekt StraßenfußballDEMOKRATIE bringt Demokratiebildung dorthin, wo junge Menschen unmittelbar beteiligt sind: ins Spiel. Auf den Platz. In echte Aushandlungsprozessen.

Hier werden Regeln gemeinsam ausgehandelt.
Hier dürfen Konflikte entstehen – und werden selbst gelöst.
Hier zählt jede Stimme.

Kinder und Jugendliche sind nicht Teilnehmende eines Programms – sie sind Mitgestaltende. Lehrkräfte begleiten diesen Prozess und eröffnen Räume, in denen Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme wachsen können.

So entsteht ein Lernraum, in dem demokratische Werte nicht abstrakt bleiben, sondern konkret erlebt werden.

„Die Diskussionen in der Dialogzone und das Teamen sind nichts anderes als ein Werteaustausch. Jede Meinung ist wichtig und die Gespräche finden auf Augenhöhe statt. Alle müssen genau in sich hineinhören und dann auch verbalisieren, was ihnen wichtig ist und wo ihre Grenzen liegen. Unterbewusst entwickeln wir so ein gemeinsames Wertebild und wir gestalten miteinander unsere Gemeinschaft.“

Tim, Youth Leader, Stuttgart

StraßenfußballDEMOKRATIE entfaltet seine Wirkung in drei Bausteinen:

Das DEMOKRATIEtoolkit macht den Ansatz im Schulalltag umsetzbar.
Es zeigt, wie demokratische Prinzipien im Spiel erfahrbar werden – niedrigschwellig, praxisnah und direkt einsetzbar. Es ermöglicht den Einstieg in intensive Diskussionen und Reflektionen über gesellschaftliche und demokratische Fragen, die junge Menschen oft zunächst als persönliche Sorgen oder unmittelbare Alltagsprobleme wahrnehmen anstatt sie explizit als „Politik“ zu benennen.

Themen wie: Mentale Gesundheit („Ich bin völlig gestresst und ausgebrannt“), Umwelt und soziale Gerechtigkeit („Warum wird nichts gegen den Klimawandel getan?“, „Wohnen wird immer teurer“), Mitbestimmung und Teilhabe („Wir wollen mitentscheiden, was in der Pause passiert“), Zukunftssorgen durch Krisen („Ich habe Angst vor dem Krieg“, „Wird mein Geld in Zukunft reichen?“), Umgang mit Vielfalt („Warum darf er/sie nicht so sein, wie er/sie will?“) oder Medienkompetenz („Der Fake-Post über mich muss gelöscht werden“).

Die STRAßENFUßBALLporträts machen sichtbar, was entstehen kann, wenn junge Menschen Verantwortung übernehmen. Sie erzählen von Engagement, Haltung und persönlicher Entwicklung – und zeigen, wie demokratische Erfahrung weiterwirkt.

Die DEMOKRATIEdialoge öffnen den Raum nach außen.
Hier treten Jugendliche in den Austausch mit Entscheidungsträger*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft. Das, was auf dem Spielfeld gelernt und gelebt wird, wird in gesellschaftliche Dialoge getragen.

Gemeinsam bilden diese drei Elemente einen Weg:
vom Erleben im Spiel,
über persönliche Entwicklung,
hin zur aktiven Mitgestaltung unserer demokratischen Gesellschaft.

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Partner*innen und Fördernde

Das Projekt StraßenfußballDEMOKRATIE wird vom Bundesministerium des Innern gefördert und von KICKFAIR umgesetzt.